Simulationsgestütztes Training - Der Wert von Learning by Doing

Die Theorie des Problemlösens zu lernen ist eine Sache. Die Umsetzung der Theorie in die Praxis ist die Herausforderung. Kepner-Tregoe hat sich mit der Veröffentlichung seiner neuen Fehlersuch-Simulation das "Learning by doing" zu eigen gemacht.

Das Simulationslernen hat die Ausbildungswelt in den letzten Jahren im Sturm erobert, und das aus gutem Grund. Simulationen bieten den Schülern einen sicheren Ort zum Üben in einer realen Umgebung, an dem sie aus Fehlern lernen können, ohne Schaden anzurichten.

Einer der ersten Industriezweige, der Simulationstraining einsetzte, war aus naheliegenden Gründen die Luftfahrt. Hier erleben und reagieren Piloten auf Situationen und Bedingungen, denen sie während eines Fluges begegnen können, ohne dabei ihr Leben zu riskieren. Jeder, der beruflich fliegt, kann den Wert der stundenlangen Simulationsschulungen für Piloten schätzen.

Eine gut aufgebaute Simulation ermöglicht es den Lernenden, die Frage zu beantworten: "Wenn ich das tue, was passiert dann?" Sie bietet den Lernenden die Möglichkeit, verschiedene Szenarien auszuprobieren, um zu sehen, was funktioniert, und um zu verstehen, wie sie zu den richtigen und falschen Antworten gekommen sind. Dieser Versuch-und-Irrtum-Ansatz vermittelt den Lernenden das Wissen und das Vertrauen, das sie brauchen, um ihre neuen Fähigkeiten in der realen Welt anzuwenden.

Die beste Ausbildung vermittelt den Teilnehmern eine gute Grundlage in der Theorie des Fachs sowie Wissen und Verständnis für das Thema. Dies reicht jedoch selten aus, um die praktischen Fähigkeiten zu entwickeln, die dem Unternehmen, das die Schulung finanziert, einen echten Nutzen bringen. Hier kommt die Simulationsschulung ins Spiel, bei der das Gelernte durch die Anwendung der Theorie in einem realistischen Szenario verstärkt wird, in dem die Konsequenzen eines Fehlers - oder einer Fehlentscheidung - erlebt werden können. Der Wert der Simulationsschulung in einem Unternehmen wird durch ein Mentorenprogramm weiter gesteigert. Das Mentoring bringt die angehenden Problemlöser mit erfahreneren Fachleuten innerhalb des Unternehmens zusammen. Da die unternehmensinternen Fähigkeiten noch im Aufbau begriffen sind, trägt dieses Programm der fortlaufenden Unterstützung dazu bei, die unternehmensinterne Problemlösungskompetenz zu festigen.

Das webbasierte KT-Schulungstool Troubleshooting Simulation integriert KT-Problemanalyse- und Situationsbeurteilungsprozesse für eine effektive Ursachenanalyse. Es bietet den Lernenden digitale, robotische Problemszenarien, die sie mit KT-Methoden lösen müssen. Es gibt über 15 Szenarien mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die Simulation kann zur Entwicklung individueller Problemlösungsfähigkeiten oder zum Aufbau effektiver Problemlösungsteams eingesetzt werden. Echte, physische Roboter sind verfügbar, um die Erfahrung während des Simulationstrainings zu verbessern.

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